Gotthardpass offiziell für den Winter gesperrt

Die berühmte Alpenstraße Gotthardpass, eine der bekanntesten Routen der Schweiz, ist nun offiziell für den Winter geschlossen.
Wie das Bundesamt für Straßen (FEDRO) mitteilte, ist die Strecke zwischen Hospental (Uri) und Airolo (Tessin) seit dem 7. November 2025 wegen Schnee und Eis für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der Gotthardpass verbindet den Norden mit dem Süden der Schweiz und gilt als eine der wichtigsten Verkehrsachsen des Landes.
Jedes Jahr überqueren Tausende Autos, Lkw und Touristen diesen landschaftlich spektakulären, aber anspruchsvollen Alpenpass.
Mit sinkenden Temperaturen und starkem Schneefall soll die Sperrung Unfälle und Gefahren in großer Höhe vermeiden.

Während der Wintersaison wird der gesamte Verkehr über den Gotthardstraßentunnel umgeleitet, der das ganze Jahr geöffnet bleibt.
Fahrer müssen jedoch mit längeren Fahrzeiten, gelegentlichen Staus und strengen Wintervorschriften in der Tunnelregion rechnen.

Warum der Gotthardpass jedes Jahr schließt

Der Pass liegt auf über 2.100 Metern Höhe, wo die Wetterbedingungen im Winter extrem werden.
Eisglätte, Steinschläge und plötzliche Schneestürme machen eine ganzjährige Öffnung unmöglich.

Bereits Anfang des Jahres kam es in der Nähe von Jostbach zu einem Felssturz, der den Verkehr zeitweise lahmlegte.
Um zukünftige Risiken zu vermeiden, installiert die Schweiz derzeit Schnee- und Lawinen-Schutzbauten oberhalb der historischen Teufelsbrücke (Devil’s Bridge).
Diese neuen Sicherheitsmaßnahmen sollen künftige Sperrungen verkürzen und Reisende sowie Arbeiter besser schützen.

Wichtige Informationen für Autofahrer und Lkw-Fahrer

Wenn du diesen Winter durch die Alpen fahren möchtest, beachte bitte die folgenden Tipps und Alternativen:

  1. Nutze den Gotthardstraßentunnel – Die Hauptverbindung bleibt offen und führt durch dieselbe Region.
  2. Rechne mit Verzögerungen – Besonders an Wochenenden und Feiertagen kann es zu Staus kommen. Prüfe aktuelle Verkehrsmeldungen.
  3. Beachte Winterreifenpflicht – Von November bis April sind Winterreifen oder Schneeketten in vielen Gebieten vorgeschrieben.
  4. Alternative Routen – Je nach Zielort können der San-Bernardino-Tunnel oder der Simplonpass gute Alternativen sein. Prüfe jedoch, ob sie offen sind.
  5. Notfallausrüstung bereithalten – Schneebesen, warme Kleidung und ein Notfallset gehören im Winter ins Auto.

Wer diese einfachen Regeln beachtet, bleibt sicher unterwegs und vermeidet Bußen oder gefährliche Situationen.

Steigende Unfallzahlen in der Schweiz – Eine wachsende Sorge

Während der Gotthardpass aus Sicherheitsgründen geschlossen wird, sorgt ein anderes Thema für Besorgnis:
Die Zahl der Verkehrstoten in der Schweiz steigt deutlich an.

Im Jahr 2024 kamen rund 250 Menschen auf Schweizer Straßen ums Leben – der höchste Wert seit 2015.
Das entspricht einem Anstieg von 34 Prozent im Vergleich zu 2019.
Gleichzeitig ist die Zahl der Verkehrstoten in den meisten europäischen Ländern um etwa 12 Prozent gesunken.

Damit stellt sich die Frage: Warum verunglücken in der Schweiz immer mehr Menschen, obwohl das Land als besonders sicher gilt?

Mögliche Ursachen für den Anstieg

Laut dem Schweizerischen Unfallverhütungsinstitut (BFU) spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

Mehr Verkehr nach der Pandemie – Inländischer Tourismus und Güterverkehr haben zugenommen.
Ablenkung am Steuer – Smartphones und Müdigkeit führen häufiger zu Unfällen.
Überhöhte Geschwindigkeit, besonders auf Landstraßen und Alpenrouten.
Mehr Motorräder und E-Bikes im Straßenverkehr – sie sind anfälliger für schwere Unfälle.
Schwierige Wetter- und Straßenbedingungen in Bergregionen wie Uri, Wallis und Tessin.

Diese Kombination führt trotz moderner Fahrzeugtechnik zu mehr tödlichen Unfällen.

So reagiert die Schweiz

Die Behörden überprüfen derzeit ihre
Verkehrssicherheitsprogramme und Infrastrukturmaßnahmen.
Geplant sind strengere Geschwindigkeitskontrollen, neue Schutzbarrieren und verstärkte Aufklärungskampagnen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Sensibilisierung von Touristen und Berufskraftfahrern, die oft in schwierigen Wetterlagen unterwegs sind.

Auch die Polizei hat ihre Winterpatrouillen ausgeweitet.
Sie kontrolliert vermehrt Winterreifenpflicht, Schneeketten und Sicherheitsregeln im Tunnelverkehr.

Tipps für sicheres Fahren auf Schweizer Straßen

  1. Wetter prüfen, bevor du losfährst – Was in Zürich trocken ist, kann im Tessin verschneit sein.
  2. Richtige Ausrüstung verwenden – Winterreifen sind Pflicht für sicheres Fahren; Schneeketten bei Bedarf mitführen.
  3. Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten – In der Schweiz sind Bußen einkommensabhängig und können sehr hoch ausfallen.
  4. Ablenkungen vermeiden – Handy am Steuer strikt verboten, auch für kurze Nachrichten oder GPS-Einstellungen.
  5. Abstand halten – Auf nassen oder vereisten Straßen immer mehr Sicherheitsabstand einhalten.

Vorausschauendes Fahren schützt nicht nur dich, sondern hilft auch, die steigende Unfallrate zu senken.

Fazit

Die jährliche Sperrung des Gotthardpasses zeigt, wie ernst die Schweiz Sicherheit im Straßenverkehr nimmt.
Doch die steigenden Unfallzahlen verdeutlichen, dass noch mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht nötig sind.

Für Reisende, Spediteure und Einheimische gilt: Gute Vorbereitung, verantwortungsbewusstes Verhalten und aktuelle Informationen sind der Schlüssel zu sicheren Fahrten durch die Alpen – selbst im härtesten Schweizer Winter.

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